Mit Festgeld langfristig auf der sicheren Seite

Geldanlage — Von Finanzprofi am 27.12. 2011 at 10:08

Die aktuelle wirtschaftliche Lage deutet momentan eher weniger auf höhere Sparzinsen in nächster Zeit hin. Dennoch sind manche Kunden aufgrund bestimmter Angebote mit Festgeld etwas verwundert, da manche Banken zur Zeit über 4 Prozenz anbieten – und das sogar bei einer Laufzeit von weniger als vier Jahren. Viele Anleger fragns ich deshalb, ob es Sinn macht, sich während der Suche nach Inflationsschitz diese Topkonditionen zu sichern. Fakt ist, dass schon bei einer Laufzeit von zwei jahren oft eine Drei vor dem Komma erscheint, das bei einer Einlagensicherung von 100.000 Euro je deutscher Bankensicherung und Kunde.

Wie viel bleibt übrig?

Um der aktuellen Entwicklung zu trotzen, wird derzeit eher darauf gesetzt, dass neue Kunden angelockt werden, auch über das Internet und vor allem im großen Bereich Festgeld. Das bedeutet: Wer sein Geld für ein Jahr lang anlegt, kann davon bis zu 3 Prozent kassieren. Ein Festgeldzeitraum von über 3 Jahren sorgt bereits für 4 Prozent und eventuell noch mehr. Doch hier stellt sich für viele die Frage, wie viel von dem Betrag nach der Abgeltungssteuer – die es seit 2009 gibt und 25 % beträgt – überhaupt noch übrig bleiben wird. Hier darf sich jeder freuen, der unter 25 % liegt, da das Finanzamt zu hoch geleisterte Beträge wieder zurück erstattet. Alternativ wird eine Nichtveranlagungsbescheinigung ausgestellt, welche dann bei der Bank vorzulegen ist.

Lohnt sich die Anlage?

Was in jedem Fall sicher ist, ist dass der steigende Trend bei Zinsen, die längerfristig angelegt sind, langsam vorüber ist. Thomas Lloyd meint dazu: Eine Laufzeit von 6 Monaten verspricht noch eine sehr positive Tendenz – allerdings nehmen die durchschlittlichen Rediten bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr deutlich ab. Fesgeld ist damit zwar inflationssicher als eine andere Anlageform, aber immer noch nicht sicher genug, damit die Inflation ausgedrückt werden kann.

Foto: Dirk Houben – Fotolia

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